1. 6 0 0 0 Familien des ADEL in Germany, CH, Austria, Russia Register: A - Z II. Aristokratie - Namenregister Pommern A - Z III. Baltikum A - Z IV. Adelregister - Häuser Aristokratie > Russian Heraldry surnames register A - Z Coat of arms of Russia < Aristocracy
Sie erhalten auf BUETTENPAPIER Din A4:
1. Das FAMILIENWAPPEN a. schwarz/weiss b. Handcoloriert und die LEGENDE in Kopie Name des Wappenstifters+Datum+Ortsangabe Auf Wunsch ein *NEUES* Privat- oder Fa. -Wappen
Webdesign - technische Ausführung Ursula von Klemtzen k.
Aristokratie, WappenNamen Register A - Z , Familien-Forschung Familien Wappen *
VIDEO >> youtube.com click > > www.Familienwappen-1.de < < link youtube.com << VIDEO Video Technik Ursula v.Klemtzen-K. A 1040 Wien/Berlin*Heraldik*Geschichte*Heraldry*History*Araldica*Storia*
Das von mir NEU gestaltete oder das historische Familienwappen wird mit der * HAND * coloriert. Es ist kein * steriles * Computerprogramm - Design ! Büttenpapier DinA4
* Hand - Design * No Computer - Design * Colored with my hand * >> Auf Büttenpapier DINA 4
Zu Bild / picture Nr. 7
+ DOM + zu Braunschweig Germany + 12 Glocken - Geläute Germania +
* Verewigung und Erhabenheit * HEINRICH der LÖWE * sein Grabmal im Braunschweiger Dom * Siehe VIDEO
In den Grabmälern der Ritterzeit ist nichts zu spüren von dem + MEMENTO MORI + SEI EINGEDENK DES TODES + nicht von jener Darstellung von Tod und Verwesung, wie sie uns in den schrecklich erhabenen Bildwerken späterer Epochen begegnet und erschüttert. In dem Braunschweiger Grabmal Heinrich des Löwen und seiner Gemahlin Mathilde, zeigt sich das Antlitz des fürstlichen Paares nichts von jener Angst vor dem Unendlichen, welche das Gesicht verzerrt, sondern die beiden Gestalten erscheinen in einer veredelten Schönheit und idalen Jugendlichkeit. Man kann trotz des scheinbaren Liegens nicht von einem Schlaf sprechen, mag auch das Haupt wie im Schlummer auf Kissen gebettet sein, denn die Augen sind nicht geschossen, sondern in erhabener Ruhe, in zeitlosem Blick in die Ewigkeit gerichtet. - Es ist ist der gleiche Blick wie jenes Schauen des Bambergers Reiters, nur daß er sich in die Unendlichkeit des Lebens weitet.
Das Braunschweiger Grabmal wurde dem Löwen etwa fünfzig Jahre nach seinem Tod ( + 1195 ) von einem Nachkommen in würdiger Verehrung des großen Ahnen errichtet. Das Grabmal ist wie alte Bildnisse dieser Zeit kein Portrait im heutigen Sinn, sondern ein Symbol, die Sichtbarmachung einer großen menschlichen Persönlichkeit, eine Absicht, die in der Zeit des Rittertums zum erstenmal in der deutschen Kunst umfassend in Erscheiung trat.
* Die Deutschen * The GERMANS * I Tedesci * Der Staufer > Kaiser Friedrich II. genannt * Barbarossa ital. * Rotbart font> Eheschliessung mit der burgundischen 16. jähr. Prinzessin * Beatrix * Sein Wappentier: * DER ADLER * Sein Vetter > Heinrich der Löwe > Dessen Wappentier: * DER LÖWE * VIDEO Teil > 3 + 4 auf der HOME-Seite
+ Die Kreuzritter + Die Templer +
Der Templerorden. . . auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt, ab etwa 1118 n. Chr. AC. bis zum Jahr 1312, war bei seiner Gründung um 1118 n Chr. A.C., der erste geistliche Ritterorden, der in Folge des * Ersten Kreuzzugs * entstand. Der Name lautete:
+ Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem + + Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis +
Das Erkennungszeichen des Ordens war in der Gründungsphase zu Beginn NUR ein weißer Mantel über einem weißem Habit. Am 27. April 1147, anlässlich des Zweiten Kreuzzuges durch Papst Eugen III., wurde dieser Mantel mit einem roten Kreuz auf der linken Schulter versehen.
Es war ein gleichschenkliges Kreuz, das später zu einem Tatzenkreuz wurde.
Der Banner des Ordens > " Beaucéant “ ist zweigeteilt in eine schwarze und eine weiße Seite (oben und unten — und steht für Frieden und Krieg. Später wirkte der Banner wie " ein Schachbrett ". Einige Zeit später wurde das + Templerkreuz + eingefügt.
Der Orden vereinte die Ideale des Rittertums mit denen des Mönchtums. Die zwei Stände waren bis zu dieser Zeit streng voneinander getrennt.
Der Templerorden besaß eigene Häfen und Werften. Seine Flotte zählte zu den besten seiner Zeit. Die Schiffe der Templer waren eine der ersten, die mit Magnetkompassen ausgestattet waren. Einige Forscher sind der Meinung, daß die Templer für die Kriegszwecke bereits Schießpulver einsetzten. Ihre Galeeren waren mit Geschützen versehen ! Es gibt Hinweise, dass die Westflotte des Templer-Orden von ihrem Heimathafen " La ROCHELLE " bereits in der Lage war, den Atlantik zu überqueren und Handelsbeziehungen mit Mittel- und Südamerika unterhielt !
Die Kreuzzüge
Die Kreuzzüge wurden von den Herrschern Mittel- Westeuropas vom 11. bis ins 13. Jahrhundert zum Schutz der HEILIGEN STÄTTEN und zur Eroberung Palästinas unternommen. Das reformierte Papsttum war der Organisator der Kreuzzüge, das die christliche Ritterschaft des Abendlandes zum Kampf gegen das Heidentum aufrief. Die Parole hieß: " Gott will es ", mit der eine Massenbewegung ausgelöst wurde. Den Kreuzfahrern - sie trugen auf der rechten Schulter ein ROTES KREUZ, waren aber militärische Erfolge kaum beschieden. Im Jahr 1096 brach der 1. Kreuzzug auf. Von Frankreich und Deutschland aus wälzte sich das Heer, wenig geordnet - auf dem Landweg nach Palästina. In den deutschen Städten kam es dabei zu blutigen Verfolgungen der Juden. In Palästina aber wurde das Heer von den seldschukischen Türken empfangen und im Kampf aufgerieben. Erst am 15. Juli 1099 gelang dem Nachschub des Heeres die Eroberung Jerusalem und die Gründung des Königreiches Jerusalem. Der 2. KREUZZUG wurde von dem deutschen König Konrag III. und dem französichen König Ludwig VII. geführt. Er endete jedoch mit dem vergeblichen Sturm auf Damaskus. Für den 3. KREUZZUG war die Eroberung Jerusalems und AKKONS im Jahr 1187, der von FRIEDRICH BARBAROSSA geführt wurde.
D I E R I T T E R
. . . die das idelle Ziel der Kreuzfahrt längst nicht mehr einte - begannen mehr denn je ihre kämpferischen Talente in privaten Fehden und mitunter sogar kriminellen Abenteuern auszutoben. Damit verloren die gefürchteten Krieger des Mittelalters an Nimbus und Ansehen. Wie sehr der ritterliche Verfall bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts einsetzte, schilderte der
WS Bitte scrollen -please scroll the WS - per favore rotolo WS
Aristocracy > 3000 FAMILIEN * WAPPEN NAMEN < Aristokratie
* Historical family coat of arms register A - Z, research - Aristocracy * Registre nome de famille A - Z, stemma della famiglia italiana registro A - Z.
ADEL und RITTERSCHAFT in D./Germany, CH., A. Galliz/Polonia, Ung. CZ.
ab dem Jahr 1605 mit 226 Tafeln: 3000 Wappen. ein Werk von J. SM. aus Nürnberg. Das folgende Register enthält die heutige Schreibweise.
A :
AACHEN, ABSCHATZ, ADELEBSEN, ADELGAIS, ADELMANN von ADELMANNSFELDEN, ADELBACH, ADELSDORF, ADELSHEIM, ADELSHOFEN, ADERAM, AESWEIN, AFFENSTEIN, AHAM, zu WILDENAU, AHLEFELD, AHLEN, ALBERSDORF, ALBICH gen: VON DAHEIM, ALBRECHTSHEIM, ALDENBERG, ALFINGEN, ALLENDORF, ALLENDORF an der LAHN, ALLERSPACH, ALNBACH, ALNPECK, ALSFELD, ALTDORF, ALTEN, ALTEN von ALTENBERG, ALTENBRUG, ALTENDORF, ALTENSTEIG, ALTENSTEIN, ALTHAMER, ALTHANN, ALTMANN von REGELDORF, ALTMMANN von VILWERT, ALTORF gen. GROBSBERG, ALVENSLEBEN, AMBERG, AMELUNXEN, AMMON, AMSPRINGEN, AMSCHWANG, AMSHEIM, AMUS, ANELLBERG, ANDERNACH, ANDLAU, ANGELLOCH, ANGERN, ANHALT, ANNENBERG, ANWEIL, APPEZELL, ARENBERG, AMANNSPERG o. ARNBERG, ARNIM, ARNNBURG, ARNOLT, ARNSDORF, ARNSTEDT, ARRAS, ARTSTETTER zu ROTTENDORF, ARTZPÖT, ASBECK, ASCH, ASCHAFFENBURG, ASCHENBRUCH, ASCHHAUSEN, ASCHWEDE, ASPAN, ASSEBRUG, ASSHEIM, ATZELNDORF, AUER, AUER von Gunzing, AUER von AUBERG, AUER von PULLACH, AUER von WINCKEL, AUERSPERG, AUERSWALD, AUFSESS, AULOCL, AURACH, AURBACH, AURBERG, AURIFABER, AUS dem WINCKEL, AVURY, AW - OW, AXLEBEN, AXT, AYCHER von HERNGIESDORF, AYNER. *
B :
BABENHAUSEN, BABSTEIN von BOLSENHEIM, BACHMAIER, BACKNANG, BADEN, BALCK, BALDINGER, BALINGEN, BAMPEL, BANNER, BÄR, BARBY, BARDERSLEBEN, BARFUS, BARR, BARSCHKE, BARSCHWITZ, BART zu KOPPENHAUSEN, BARTEN ..., BARTL, BARUTH, BASEL, BAASTHEIM, BAUMANN, BAUMBACH, BAUMGARTEN, BAUMGARTNER, BAURENFREUND, BAYER von CALDIF-BAER von CALDIF, BAYER von PELLENDORF, BAYER von Poparten, BAYER zu FREUDENFELS, BAYERN, BAYMUNDT, BEBESEN, BECHLER, BECHTLSHEIM, BEDAN, BEER, BEEST, BEHEIM, BEHEIM von ADELSLHAUSEN, BEHR, BEHREN, BEIERLEIN, BEILSTEIN, BELLENDORF, BEILSTEIN, BELLENDORF, BELELRSHEIM, BELO, BELOEN, BELY von BELFORT, BEMDORF, BEMERLBERG, BENDELEGBEN, BENFELD, BENTHEIM, BERBISDORF, BERCHTOLD, BERCHOLTZHOFEN, BERCKHEIM, BERG, BERGA, BERGE, BERGEN, BERGH, BERGHEN, BERKA zu DUBA und LEIPE, BERLEPSCH, BERLER von TULLAU, BERLICHINGEN, BERLIN, BERN, BERNER von GOTTENRAD, BERNFELS, BERNHAUSEN, BERNHEIM, BERNHOLT, BERNSTATT, BERNSTEIN, BERNSTETT, BEROLDDINGEN, BERSAU, BERWANG, BESANCON - BIZANZ, BESEM, BESIGHEIM, BESS, BESSERER, BEß, BETSCH, BETSCHWITZ, BETTENDORFF, BETZENSTEIN, BEUCHWITZ, BEULWITZ, BEVEREN, BEZISKY, BIBERAU, BIBERSTEIN, BIBRA, BIBRITSCH, BICKEN, BIDENCAMP, BIDENFELD, BIEL, BIELDE, BIERREN, BIERIGHEIM, BILITSCH, BILLA, BILLICK, BINDEMANN, BINSFELD, BIRCKEN, BIRCKICHT, BISCHHAUSEN, BISCHOLFWERD, BISSING, BITTENHEIM, BLACHAU, BLANCKENBERG, BLANCKENBURG, BLANCKENSEE, BLANCKENSTEIN, BLANKFELD, BLANTZ, BLARER von GIRSBERG, BLARER von WARTENSEE, BLASBELCH, BLAUBEUREN, BLETZ von ROTENSTEIN, BLICK von LIECHTENBERG, BLITTENSDORFR, BLUDOWSKI, BLUMENAU, BLUEMNECK, BOCK, BOCK von NORDHOLZ, BÖCKLIN, BÖCKLIN VON BÖCKLINSAU, BODECKHER zu ELLGAU, BODELSCHWINGH, BODENDICK, BODENDORF, BODENHAUSEN, BODENSCHWECK, BODENSTEIN, BODEWITZ, BODMAN, BODUNGEN, BOETZELER, BOLMERITZ, BOLSCHWITZ, BOLSTAT, BÖLTZIG, BOMGART, BOLSDORF, BONSTETTEN, BORA, BORAU, BORCK, BORKEN, BORNSTET, BORSCHWITZ, BÖRSTEL, BORTFELD, BORWITZ, BOSE, BOSE von WALDECK, BOSOKAU, BOTHMER, BOTTFELD, BOTTWAR, BOTZEN, BOTZENHEIM, BOVENTEN, BOXDORF, BOYNEBURG die WEISEN, BOYNEBURG gen. von HOHENSTEIN, BRACKENHEIM, BRAIDENBACH, BRAIDENSTEIN, BRANDENBURG zu RIET, BRANDENSTEIN, BRANDSCHIDT, BRANDT, BRAUBACH, BRAUCHITZ, BRAUN, BRAUN zu REICHENBERG, BRAUNSCHWEIG, BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG, BRAUNSCHWEIG -WOLFENBÜTTEL, BRECHT von HOHENWART, BRECKENDORF, BRECKOW, BREDERLOW, BREDOW, BREDT von HOHENSTEIN, BREIDENBACH, BREIDENBACH gen. BREIDENSTEIN, BREIDENSTEIN gen. BREDENBACH, BREISACH, BREISACH von KATZENZUNGEN, BREITENACKER, BREITENBACH, BREITENLANDENBERG, BREMBT, BREMEN, BREMER, BRENDEL, BRENDEL von HOMBURG, BRESLAU, BRETZ, BREMING zu BUCHENBACH, BRIEG und LIEGNITZ, BREIGHEIM, BRIESE, BRIMNIG, BRINCKE, BRISINOWSKY, BRIßNITZ - PRIEßNITZ, BRITZKE, BRIXEN, BROCKDOF, BROCKH, BROCKOT, BROMM, BROMSEER von RÜDESHEIM, BRÖSICKE, BRUCH, BRUCK, BRUMBACH, BRÜMSEY von HERBLINGEN, BRUNSBERG, BUBELWITZ, BUBENHOFEN, BUCHENAU, BUCHER, BUCHHOLTZ, BUCHHORN, BUCHSECK gen. BRANDT, BUCHSECK gen. MÜNCH, BÜCHSNER, BÜCHTEN, BUCHWITZ, BUCKEL, BUDON, BUDT, BUECHEIM, BUGGENHAGEN, BULACH, BÜLLING, BÜLOW, BÜLTZINGSLEBEN, BÜNAU, BUNTSCH, BURCK, BURCKERSDORFF - PURKERSDORF, BURCKERSRODA, BURCKMILCHLING, BURDIAN, BÜREN, BURGHAUSEN, BURGK, BURGLENGENFELd, BÜRGLIN, BURGSDORFF, BURONER, BURSCHECK, BURSTALL, BUSCH, BUSCHE, BUSECK, BUSSECK gen. RÜFFLER, BUSWAY, BÜTNER, BUTTLAR, BUTZBACH, BYLANDT. *
Nicolaus von Klemtzen ( Klemptzen ):
Pinnow, Kreis Greifswald, Pommern, seit 1962 der Gemeinde MURCHIN angegliedert. Auf einer Anhöhe liegt die gotische Dorfkirche ohne Chor. Den Ostgiebel lockern drei spitzbogige Blenden auf. Bedeutsam ist die 1.73 x 0.71 m große, vor dem Altar liegende Grabplatte mit der Inschrift: " Anno Domini 1553 Am 30. Tag Januari ist der edler und erendfester Nichlau von Klempz i God verstorben."
Unter der Verzierung steht: " Magdalena Bonow sine nachgelassene Widfrau hat disen Stein legen lassen ." Der Landrentmeister Nicolaus von Klemptzen, der pommerschen Fürsten in Stettin hatte die " POMMERANIA 1550 " eine Chronik Pommerns des 16. Jahh. erforscht und unter der Neubearbeitung seines Secretarius Thomas Kantzow veröffentlicht.
F. von ... Fermor, Fersen, Fick, Fink v. Finkenstein, Finkenaugen, Fircks, Fischbach, Fischer, Fleming, Fock, Fock v. Brucken, le fort -- Lefort, Franck, Franck B. Pfeilitzer, Freymann, Frytag v. Lorinhoven Loringhoff, Freytagh v. Loringhoven, Fricke, Friederici, Friesell, Friesendorff, Fromhold, Fuchs, Funck, Funcke, Fürstenberg *
G. von ... Gagarin, Galan, Galen Halswig, Gans, Gantzkauw, de al Gardie, Gavel, Gayl, Gernet, Gerngross, Gerschau, Gersdorff, Girard de Soucanton, Glasenapp, Glebow siehe Fürst Schahowskoi-Glebow-Streschnew, Goes, Gohr, Golizyn, Golowin, Golowkin, Golubzow, Gortschakow, Grabbe, Grahmann, Grandidier, Graß, Grimberg gen. Altenbockum, Grote, Grotenhielm, Grothuß Grotthuß, Grünbladt siehe Kocken von Grünbladt, Grünewaldt, Guillemotte de Billebois siehe von Billebois, Güldenband siehe Uexküll-güldenband, Güldenbogen Seßwegen, Güldenhoff, Güldenstubbe, Günzel, Gurjew, Gyllenschmidt *
H. von ... Haaren, Hagemeister, Hagmann, Hahn, Hahnebohm, Alswig siehe von Galen gen. Halswig, Hauerfeldt, Hamme gen. Schoeppingk, Handtwig, Hansen, Harpe, Harreyan gen. Harrien, Harten, Hartwiß, Hastfer, Handring, Hedemann, Helffreich, Heller, Helmersen, Helwig, Henning, Heringen, Hertel, Herzfeld siehe Löschern von Herzfeld, Heyden, Heyking, Hilchen, Hildebrandt, Himmelstjerna siehe Samson von H., Hischheydt, Hoff, Hohenastenberg gen. Wigandt, Hohenbach siehe Boltho von H. Hoiningen, Holmdorff, Hilsten-Beck siehe Stael von Holstein, Holstinhausen gen. Hilsten, Hiltei, Hörner, Hoven, Howen, Huene o. Hüne von Huegenen von Huene, Hüllesem siehe Meerscheidt gen. Hüllesem, Hülsen siehe von Eckeln gen. Hülsen,Huthorn siehe Baer von Huthorn *
I. von ... Jaeger, Jaguschinski, Jankiewitz, Jarmersted, Jelita-Wolski, Igelstrom, Italiiskij, Iworow-Rimnikskij *
L. von ... Lacy, Lagerstjerna, Lambert, Lambsdorff, Landsberg, Lantingshausen, Lauson, Laurenberg s. Sege v. , Launitz, Lauw, Ledebuer, Lefort, Lepkowski, Leps, Lescken, Leubel s. Loebel gen. Leubel, Ley s. von Neuhof, Lewschew, Lieben, Lilienfeld, Linden, Lindenstjerna s. Ceumern - L, Lingen, Linten v. rechberg, Liphart, Lipteu s. Komoroski v. Iptua u. Orawie, Loebel gen. Leubel, Lode, Lohausen gen. Solderbach, Lohmann, Loringhoven siehe Freytag von L, Löschern v. Herzfeld, Loudon, Löwe Löwen, Loewendahl, Loewenstern, Löwenwolde, Löwis of Menar, Luce, Lueder, Ludingshausen gen. Wolff, Ludewig - Ludwig, Lütke, Lysander *
M. von ... Malama, Maloseyna s. Nalecz z. M Racyna R., Maltitz, Manderstierna, Maneken, Manteuffel, gen. Szoege, Masslow, Maydell, Meck, Medem, Meerfeldt, Meerscheidt gen. Hüllesem, Meiners, Meißner, Mellin, Menar s. Löwis of Menar, Mangden, Menschikow, Mensenkampff, Mentzel, Mestmacher, Metsue v. Dannerstern, Meyendorff, Meyer, Meyer gen. Rautenfels, Michelsohnen, Middendorff, Minckwitz, Mirbach, Mohl, Mohrenschildt, Möller . Moller, Moltschanow, Mordwinow, Mühlen, Mühlendahl, Müller, Münchhausen, Münnich, Münster, Murawjew *
N. von ... Nagel, Nandelstaedt, Nasackin, Nalecz z. Maloszyna i Raczyna-Racynski, Neff, Nesserlrode - Ehreshofen, Nettelhorst, Neuhoff gn. v. der Ley, Nieroth, Nolcken, Nolde, Nothhelfer, Nowossilzow, Numers *
O. von ... Offenberg, Oldenburg, Olitz, Oelsen, Olssufjew, Olssufjew, Oraiwe siehe Komorosky v. Liptau u. Orawie, Orgies gen. Rutenberg, Orlow, O`Rourke, Oest, Osten, Osten gen. Sacken, Osterman, Oettingen, Ovander *
P. von ... Pahlen, Palmenbach, Palmstrauch, Pander, Panin, Paskau, Paskewitsch-Eriwandskij Fürst Warschawskij, Passeck, Patkul, Pauffler, Paulucci, Paykull, Peetz, Pfeil u. von Piele gen. Pfeil, Pfeilitzer gen. Franck, Piattoli, Piepenstock, Pilar von Pilchau, Pistohlkors, Plater, Plettenberg, Phlmann, Poll, Posse, Preis, Priauda, Pröbsting, Puttkammer *
R. von ... Raab gen. Thülen, Raczyna-Raczynski siehe Graf Nalecz z. Maloszyna R.- R., Radebandt, Radingh, Rahden, Ramm, Rappen, Raß, Rausch von Traubenberg, Rautenfeld siehe Berens von R, Rechenberg, s. Linten, Recke, Redkenhoff, Rehbinder, Rehekampff s. Riesenkampff, Rehren, Reibnitz, Reichardt, Reiher. Reyer, Rennenkampff, Renteln, Reusner, Neutern, Reutz, Ribeaupierr, Reyer s. von Reiher, Richter, Rickmann, Riesenkampff gen. Rehekampff, Rimnikskij s. Suworow-Rimnikskij Fürst Italikkskij, Ringemuth, Rittern, Rokassowskij, Roemer, Römlingen, Rönne, Ropp, Rosen, Rosenbach, Rosenberg, rosenkampff, Rosenthal, Rossillon, Roether von Becker, Rothkirch, Rubusch, Ruckteschell, Ruden, Rüdiger, Rüdinger, RumjanzowRummerl, Rump, Rungen, Rutenber sihe Orgies gen. R. *
S. von ... Sabalkanskij siehe Diebisch-Sabalkanskij, Sacken, Saltza, Samson von Himmelstierna, Saß, Sayn-wittgenstein-berleburg, Schahowskoi-Glebow-Streschnew, Schaffhausen, Schafirow, Scharenberg gen. Schorlemmer, Scheel, Schinvogel, Scheling, Schenkung, Schrebzow, Schremetjew, Scheumann, Scheurmann, Schiestädt, Schilling von Schillingshof, Schlippenbach - Skoefde, Scholtz, Schultz, Schoultz-Ascheraden, Schmysingk, Schöppingk s. op dem Hamme, Schorlemmer von Scharenberg, Schrader, Schreiter von Schreiterfeld, Schröder, Schroeders, Schubert, Schukowskij, Schulmann, Schulte, Schultz, Schultzen, Schulz, Schuwalow, Schwaben, Schwanenberg *
T. von ... Taube, Taubert, Tecklenburg s. graf zu Salom u. t., Teus, Thilau, Thor-Hacken, Thülen s. Raab gen. T., Tideböhl, Tiedewitz, Tiesenhausen, Tinnen, T, Tornauw, Trankwitz, Transehe, Traubenberg s. Rausch von T., Treyden, Tritthof, Trobe, Trompowskijj, Troschtschinskij, Trotta von Treyden, Trubezkei, Tryzna gen. Karp, Tschernischew, Tschitscherin, Tschoglolow, Tunzelmann, Tyßkiewicz, *
U. von .. Uexküll Güldenband, Ulrich, Ulrichen, Ungern gen. Sternberg *
V. von ... Vegesack, Vietinhoff gen. Scheel, Villebois Guillemotte de Villebois, Vischer, Vogdt, Völckersahm *
W. von ... Wachten, Wachtmeister, Wagner, Wahl, Wahlen, Walden, Walther, Walujew, Wangersheim, Warden, Wardenberg, Warschawskij, Wartmann, Wassermann, Waßmann, Wassiltschikow, Weimarn s. Weymarn, Weisfeldt s. Bayer von W., Weiß, Weißmann von Weißenstein, Wenden, Wendrich, Wenge gen. Lambsdorff, Wessel, Wettberg, Weymarn, Wiedau, Wigandt . Hohenastenberg,Wilcken, Wildemann, Wischling s. Syberg zu W. von Wistinghausen, Witte von Schwanenberg, Witte von Wittenheim, Witten, Wittgenstein s. Sayn-Wittgenstein-Berlebrug, Wjasemskij, Wolff, Wolff s. Ludinghausen gen. W., Wolffeldt, Wolffenschild, Wolkonskij, Wolsky s. Jelita-Wolsky, Woronzow, Wrangell, Wrede, Wrisberg, Wrschowetz-Seekerka u. Sedschütz, Wulf, Wulfsdorff, Würtemberg *
Z. von ... Zeddelmann, Zimmermann, Zoeckel, Zöge von Mannteuffel, Zoritsch *
Von C ...
Campenhausen, Chevallerie, Claer, Cochenhausen, Cölln, Coll, Collani, Collas, Colomb, Consbruch, Cramm, Criegern, Cude ***
Von D ...
Dankbahr, Debschitz, Decken, Dehn, Delger (gen. Delger van Lambalgen), Diener von Schönberg, Dietel, Diezelsky, Dirksen, Dobschütz, Donnersmarck, Dönhoff, Döring, Drachenfels, Droste, Dubsky, Düring, Dziembowski ***
Von E ...
Eberhardt, Eggeling, Egger, Eggers, Egloffstein, Ehrenkrook, Einem, Elern, Elert, Ellerts, Elterlein, Eltz, Engelhardt, Enhuber, Eppler, Esbeck-Platen, Eickel***
Von F ...
Fabrice, Falk, Falkenstein, Finck von Finckenstein, Fischer-Treuenfeld, Flemming, Fölkersahm, Forcade de Biair, Foris, Forstner, Frantzius, Freytag von Loringhoven, Fritschen, Frohreich, Fürstenberg ***
Von G ...
Gablenz, Gagern, Gans zu Putlitz, Garnier, von Gelmini zu Kreutzhof,Gerlach, Gersdorff, Gienanth, Giulini, Glasey, Glasenapp, Glaunach zum Katzenstein, Goddent(h)ow, Goeckel, Goeckingk, Goltz, Götz von Olenhusen, Gontard, Graeve, Groeling, Gröning, Groll, Groote, Grote, Gruben, Grün, Gruenewaldt, Gumberz v. Rohnthal, Guttenberg, Gynz-Rekowski ***
von H ...
Haasy, Haebler, Haeseler, Hahn, Halem, Hänel von Cronenthall, Hammacher, Hammerstein, Haniel, Hantelmann, Happe, Harbou, Hardegg, Hardenberg, Hartlieb, Hartmann, Hauenschild, Haugwitz, Hedemann, Heereman von Zuydtwyck, Heider, Heinsberg, Heinz, Heistermann von Ziehlberg, Hellen, Hellfeld, Henninges, Hentig, Hentschel von Gilgenheimb, Hesse von Hessenthal, Heuduck, Heusinger von Waldegg, Heyden, Heyking, Hierlinger, Hill, Hintzen, Hintzen von Hintzenstern, Hirsch, Hirschfeld, Hochstetter, Hodenberg, Hoerner, Hößlin, Hoff, Hoffmann, Hollen, Hoyningen gen. Huene, Hülsen, Hüttner, Hugo, Huygen van Dyck, Hymmen ***
Von I...
Ising, Ingelheim (Grafen)
Jagemann, Janson, Jena, Jonquieres ***
von K...
Kalckreuth, Kaulbars, Kehler, Keller, Kempis, Kesseler, Keszyki, Kettenburg, Keyserlingk, Kiekebusch, Kielmansegg, Kienlin, Kirchbach auf Lauterbach, Kleefeld, Kleiser von Kleisheim, Kleist, Klewitz, Klitzing, Klocke, Klöckler, Klot, Kluge, Knebel, Knigge, Knobelsdorff, Knobloch, Kobe von Koppenfels, Koblinski, Köhne von Franke, Koenen, Koenig, König von Königsthal, Köppen, Koerber, Kopanski, Korb, Korff, Kracker von Schwartzenfels, Krauß, Krogh, Krosigk, Krüdener (Kruedener), Krug von Ridda, Kruska, Kühn, Kulmiz, Kummer, Kunowski ***
von L ...
Lambsdorff, Lang-Puchhof, Langen, Langermann, Lassaulx, Lautz, Leitner, Lengerke, Lenski, Lentzke, Lewinski, Lilien, Liliencron, Lilienhoff-Adelstein, Lilienthal, Lippe, Löbbecke, Loebenstein, Lojewksi, Löwis of Menar, Lossow, Ludwiger, Lüpke, Lützow, von der Lippe***
von M ...
Mach, Mackensen, Mallinckrodt, Malotki, Maltzahn, Manteuffel (Manteufel), Marenzi Marchtaler, Marschall von Bieberstein, Mayer, Mengden, Mengersen, Merhart von Bernegg, Merkatz, Merten von Merten und Bode, Meyer, Mirbach, Mocki, Möller, Moller, Moltke, Monroy, Monschaw, Monthe, Mumm von Schwarzenstein, Mutius ***
Von N ...
Nagel (Nagell), Neubeck, Nostitz, Nussbaum ***
Von O ...
Oertzen, Oheimb, Oidtman, Olfers, Oppel, Oppen, Oppenheim, Ossietzky, Osten-Sacken, Otterstedt ***
von P ...
Paleske, Papen, Pavel, Pelser-Berensberg, Pestel, Petery, Petz von Lichtenhof, Petzinger, Pezold, Pfuhlstein, Pilgrim, du Plat, Plettenberg, Poeppinghausen, Poschinger, Prittwitz und Gaffron, Prollius ***
Von Q ...
Quistorp ***
Von R ...
Radecke, Radetzky, Rainer zu Harbach, Ramm, Randow, Rango, Rantzau, Rappard, Rathusius, Rauch, Raumer, Recke, Rehbinder, Reiche, Reichmeister, Rennenkampff, Renouard, Reudorff, Reusville, von Kaas zu Reventlow, Reventlov, Rheinbaben, Ribbentrop, Richter, Rickisch von Rosenegk, Richthofen, Rodenberg, Roehl, Roemer, Rogalla von Bieberstein, Rohrscheidt, Rosen, Rosenberg, Roth, Rothkirch, Rühle von Lilienstern, Rüxleben, Rumohr ***
Von S ... Saldern, Saldern-Ahlimb-Ringewalde, Salis, Samson-Himmelstjerna, Sanden, Sandersleben, Saurma, Schaabner von Schönhaar, Schach von Wittenau, Scheibler, Schelhaß von Schellersheim, Schlabrendorff, Scheven, Schaevenbach, Schell, Schickfus, Schimpff, Schlieben, Schlieffen, Schneidemesser, Schnitzler, Schön von Wildenegg, Schrader von Beauvryé, Schröder, Schulenburg, Schultes, Schultzendorff, Schwartz, Schwartzkoppen, Schweinitz, Schweinitz und Krain, Schwerdtner, Seeckt, Seemen, Seilern, Sereny, Segnitz von Schmalfelden, Selasinsky, Sethe, Seubert, Seydlitz, Siemens, Skene, Sode, Solemacher, Spee, Spies von Büllesheim, Spruner von Mertz, Stachelsky, Stackelberg, Staudt, Stauffenberg, Stegmann, Stein, Stephany, Stetten, Sternberg, Stieglitz, Stockhausen, Stolberg, von Storch, Stosch, Stotzingen, Stubenberg, Strachwitz, Szczutowski, von Sinnen ***
Von T ...
Taczanowski, Taysen, Taube, Traunstein zu Ehrenfels, Teschen, Thadden, Thielau, Thienen, Thüngen, Tiedemann (gen. von Brandis), Toll, Traitteur, Transehe-Roseneck, Trenewan, Tresckow, Treskow, Treuenfels, Troll-Obergfell, Twickel ***
Von U ...
Uckermann, Uechtritz, Unger, Ungern-Sternberg, Unruh, Uslar-Gleichen, Uthmann ***
Von V ...
Versen, Viereck, Vogel von Vogelstein, Vogel von Frommannshausen, Vietinghoff, Vittinghoff, Völkersahm, Vormann, Vultcjus ***
Folgende Häuser wurden nach dem AUGSBURGER Reichstag im Jahr 1582 n.Chr. in den REICHSFÜRSTENSTAND erhoben. Die Listung erfolgt in der Reihenfolge der Standeserhöhung und der Stimmabgabe auf dem Reichstag im Jahr 1792 - > zitiert nach Taddy:
Die Hohenzollern, Eggenberg + 1717, die Lobkowitz, die Salm, die Dietrichstein, bis 1757 die Piccolomini, bis 1743 das Haus Nassau-Hadama, Nassau-Dilleburg und bis 1743 Nassau-Siegen, die Auersperg, bis 1776 die Portia, das Haus Ostfriesland, die Fürstenberg, das Haus Schwarzenberg, die Waldeck, die Mindelheim - Marlborough, die Liechtenstein, das Haus Thurn und Taxis und Schwarzburg.
ADEL* Regierende und im 19. und 20. Jahrhundert entthronte Häuser* Hochadel *
Haus Habsburg, Habsburg-Lothringen, Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1486 bis 1806,
(Ausnahme 1742 bis 1745), Vorsitz iDeutschen Bund bis 1866, Kaiserreich Österreich bis 1867, Österreich-Ungarn bis 1918, Könige von Spanien bis 1700, Großherzöge der Toskana bis 1859, Herzöge von Modena bis 1859,Herzogin von Parma bis 1847, Kaiser von Mexiko bis 1867 ,
Haus Hohenzollern, Könige von Preußen bis 1918, Fürsten von Hohenzollern-Hechingen bis 1849, Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen bis 1849, Deutscher Kaiser ( Deutsches Kaiserreich bis 1918 )
Könige der Niederlande,
König von England, Schottland und Irland 1689–1702
Großherzöge von Luxemburg (Oranien-Nassau bis 1890, dann Nassau-Weilburg)
Haus Oldenburg, (Linie Oldenburg) Großherzöge von Oldenburg bis 1918, (Linie Holstein-Gottorp)
Könige von Griechenland bis 1973
Zaren des Russischen Reiches bis 1917 (Haus Romanow-Holstein-Gottorp) (Linie Holstein-Sonderburg-Glücksburg) Könige von Dänemark bis heute (bis 1863 Haus Oldenburg)
Könige von Norwegen seit 1905 bis heute (bis 1814 Haus Oldenburg)
Welfen, Könige von Hannover (bis 1866)
Link >>> Welfen Könige von Großbritannien (bis 1801) Könige des Vereinigten Königreichs Großbritannien/Irland (bis 1901) Herzöge von Braunschweig (bis 1918)
Wettiner
(Albertiner)
Könige von Sachsen bis 1918
(Ernestiner)
Könige von Belgien bis heute (Linie Sachsen-Coburg-Gotha)
Könige von Bulgarien bis 1946 (Linie Sachsen-Coburg-Gotha)
Könige von Großbritannien bis heute, Kaiser von Indien bis 1947 ( Haus Hannover - Sachsen-Coburg-Gotha, 1917 umbenannt in: Haus Windsor)
Könige von Portugal bis 1910 außerdem Großherzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach(vgl. Sachsen-Weimar (Fürstenhaus), Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Meiningen-Hildburghausen undSachsen-Altenburg bis 1918)
Haus Wittelsbach
Herzöge von Bayern bis 1806 Könige von Bayern bis 1918 Könige von Schweden 1654-1720
Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1314-1347, 1401-1410 und 1742-1745
Haus Württemberg (Könige von Württemberg bis 1918)
Zähringer (Markgrafen und Großherzöge von Baden bis 1918)
Obodriten (Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz)
Haus Lothringen-Brabant (Großherzöge von Hessen bis 1918 und Kurfürsten von Hessen bis 1866)
Askanier (Herzöge von Anhalt)
Haus Lippe-Biesterfeld (Fürsten von Lippe-Detmold)
Haus Schaumburg (Fürsten von Schaumburg-Lippe)
Haus Waldeck-Pyrmont (Fürsten von Waldeck)
Reuß (Fürsten, ältere, mittlere und jüngere Linie)
Schwarzburg (Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen)
Haus Liechtenstein (Fürsten)
Link > > > www.Hofgut-Habitzheim.de Elisabeth Prinzessin zu Löwenstein
Looz und Corswarem (Grafen) Metternich-Winneburg (Fürsten) Neipperg (Grafen) Oettingen-Speilberg (Fürsten) Oettingen Wallerstein (Fürsten) Orsini und Rosenberg (Fürsten) Ortenburg (Grafen) Pappenheim (Grafen) Platen Hallermund Pückler und Limpurg (Fürsten) Quadt (Fürsten) Ratibor s. Hohenlohe (Herzöge) Rechberg (Grafen) Rechteren-Limpurg (Grafen) Salm Salm-Salm (Fürsten) Salm-Horstmar (Fürsten) Salm-Reifferscheid-Krautheim u. Dyck †(Fürsten u. Altgrafen) Salm-Reifferscheidt-Raitz (Fürsten u. Altgrafen)
Sayn und Wittgenstein Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Grafen und Fürsten) Sayn-Wittgenstein-Sayn (Grafen und Fürsten) Sayn Wittgenstein-Wittgenstein bzw. SaynWittgenstein-Hohenstein (Grafen und Fürsten) Schaesberg (Grafen) Schlitz, genannt von Görtz]] (Grafen) Schönborn (Grafen) Schönborn-Wiesentheid (Grafen) Schönborn-Buchheim (Grafen) Schönburg (Fürsten) Schönburg-Glauchau (Grafen) Karl Fürst zu Schwarzenberg, Solms Solms-Braunfels (Fürsten) Solms-Hohnsolms-Lich (Fürsten) Solms-Sonnenwalde (Grafen) Solms-Rödelheim und Assenheim (Grafen) Solms-Laubach (Grafen)
Solms-Widenfels (Grafen) Stadion † (Grafen)
Starhemberg (Fürsten) Stolberg Stolberg-Wernigerode(Fürsten) Stolberg-Stolberg (Fürsten und Grafen) Stolberg-Roßla (Fürsten) Strasoldo Grafen,
Thun und Hohenstein (Fürsten und Grafen) Thurn und Taxis (Fürsten) Traunstein und Ehrenfels (Grafen) Toerring-Jettenbach (Grafen)
Trauttmansdorff-Weinsberg (Fürsten) Ujest s. Hohenlohe Waldbott von Bassenheim (Grafen)
Waldburg Waldburg-Wolfegg und Waldsee (Fürsten) Waldburg-Zeil und Trauchburg (Fürsten) Waldburg-Zeil-Hohenems (Lustenau-Hohenems) Grafen Waldersee (Grafen)
Wied (Fürsten) Windisch-Graetz (Fürsten) Wurmbrand-Stuppach (Grafen) Ysenburg s. Isenburg (Fürsten)
GOTHA Taschenbücher
AA = Adelige Häuser A
AB = Adelige Häuser B
FA = Freiherrliche Häuser A
FB = Freiherrliche Häuser B
GA = Gräfliche Häuser A
GB = Gräfliche Häuser B
GH = Gräfliche Häuser
H1 = Hochadelige Häuser, 1.Abteilung
H2 = Hochadelige Häuser, 2.Abteilung
H3 = Hochadelige Häuser, 3.Abteilung
St. = Stammreihe
Noblesse armes de russie nomes registre A - Z Russische Familienwappen Register Namen A - Z,
La noblesse Titree de lèmpire de RUSSIE publiee 1890
Russische FamilienWappen Namen Register A - Z Rußland
Noblesse les armes Noms des familles Registre A - Z, la chonique courte
Historical family coat of arms RUSSIA names register A - Z
TEIL I. PARTE I.
A. von ...
Abamelik, Abamelik-Lazarev, Abachidze, Abachidze-Gorlenko, Abkhazov, Abymelikov, Adlerberg, Agyasch-Chwili, Ahlefeld-Laurwigen, Accurti von Koenigsfels, Aktchourine, Alexandrowicz, Alfthang, Alopaeus, Amatouni, Amilakhori, Amilakhvari, Aminov, Amiredjibov, Andronikov, Anrep-Elmpt, Apraxine, Araktcheiev, Argoutinski-Dolgrouki, Armfelt, Arpshowen, von Asch, von Ascheberg-Kettter, Avalov * * *
B. ...
Babadychev, Babitchev, Bagge af Boo, Bagration, Bagration - Davydov o. Imeretinski o. Moukhranski, Baluchev, de Balmain, Baranov, Barantsov, Batatov, Barclay de Tolly - Weymarn, Beauharnais, Beboutov, Begtabegov, Behr, Belevskoi, Belinski, Bellinghausen, Beloselski - Beloserski, Benkendorf, Benningsen, Berg, von Zum Berge, Bergenheim, Bestoujev-Rioumine, Bezborodko et Kouchelev - Bezborodko, von Bistram, Bloudov, Bobrinsky, Bobrowski, Bode et Bode - Kolytchev, Boye af Gennas, von Bolschwing, von Bonsdorf, Borch, Borel - Palentski, Boriatinski Bariatinski, von Born, Boutourline, Branicki, Brewern de La Gardie, von Boenninghausen-Budberg, von den Brincken, Brzostowski, Bruce, von der Brügge, von Brümer, von Bruiningk, Brun Bruun, von Brunnow, von Buchholtz, von Budberg, Bühler Baron, von Buttlar, von Buxhoewden * * *
C. ...
von Campenhausen, Canecrine, Cantacuzene Speranski, Carpelan, Cassini, Cedercreutz, Cederström, von Ceumern, Chafirow, Chakhonski, Chakhovskoi, Chakhovskoi - Glebov -Strechniev, Chalikov, de Chamborant, de la Chapelle, Chaudoir, Chelepanski, Cheremeter, Chervachidze, Chilkov voir Khilhov, Chirinski - Chikhmatov, Choloniewski, de Choiseul - Gouffier, Chowawski, Chreptovitch - Bouteniev, Clodt von Jürgensburg, Creutz, Cronhjelm af Hakunge, von Cronstedt, Hutten-Czapski, Czaski ***
D. ... Dabyja, Dachkov, Dadianov, Dadian, Dalheim, Davidov, Delianov, von Dellingshausen, von Delwig, Devlet-Kildeiev, des Maison, Demidov, von Derschau, Devier de Vieira, Diebietsch-Zabalkanski, Dimsdale, Diveiev, Djambakonrian-Orbelian, Djavakhov, Djandierov, Djaparidze, Djordjadze, Dmitriev-Mamonov, Dolgoroukov, Dolivo-Dobrovolski-Evdokimov, Dolst, Dondoukov-Korsakov, von Dorthesen, Dorrer D`Horrer, Drachenfels, Driesen, Droutski, Droutski-Lubetski, Droutski-Sokolinski, - Gourko-Romeika, Du Bois de Ramand-Kaissarov, von Dunten, von Düsterlo ***
E. ...
Efimovski, Eletski, Elmpt, von Elsen, voir Oelsen, Engalitchev, von Engelhardt, Enikeiev, Endronikov, Eristov d `Àragvi, Eristov de Gourie, Eristo de Ksan, Eristov de Ratchi, Essen, Essen-Stenbok-Fermor, L`Èstocq, Evdokimov ***
F. ...
Fehleisen, Fermor, von Fersen, von Fircks, Fleming, Florio, von Foelkersahm, Forselles, Frenkel, von Pfeilitzer-Franck, Freedericks, von Freytag von Löringshoven, von Friesendorf, von Funck ***
G. ...
Gagarine, Gagarine-Stourdza, Galiani-Svetchine, Galitzyne, Galitzyne-Ostermann, Galitzyne-Golvkine, Gantimourov, De Geer till Terwik, von Gerschau - Flotow, Girard de Soucanton, Golovine, Golovkine, Golenistchev-Koutousov, Gortchakov, Goudovich, Gougounov, Goundorov, Gouramov, Gouguenidze, Gouriel, Gouriev, Gourovski, Grabbe, Grabowski, Graevenitz, Gripenberg, Grocholski, von Grothus, Grousinski, Guedianov, Guedroitz, Günzbrug, Gyldenstolpe ***
H. ...
von Haaren, von Haartman, von Hahn, Haucke, von Hauff, Heeckeren, Hendrikov, vam Heyden, von Heyking, Hisinger, Hjärne, Hjerta, Hogguer, von Hohenastenberg dit Wigandt, Holstinhausen dit Holsten, von Holtey, Horn, Horroch, von der Hoven, von Hoyningen-Huene, Hüllesem - von Meerscheidt ***
P. ...
von der Pahlen, Palvandov, Palmen, Panine, Paskhine, Paskevitch-Erivanski-Warschwski, Paczenko Rozwadowski, Paulucci, Pavlenov, Perse, Pilar von Pilchau, Plater von dem Broele, Plater - Syberg, Platov, Podghoriczani - Petrovicz, Poletylo, Poriouss-Vizanpour, Pospelov, Potiomkine, Poticki, Potulicki, Pozzo di Borgo, Prittwitz, Protassosv - Bakhmetier, Prozorowski, Przezdziecki, Puszet de Puget, Poutiatine ***
R. ...
Radziwill, von Rahden, Rall, Tastawiecki, Patiev, Razoumovski, Raymond-Modene, von der Recke, Rehbinder, von Reisky, Repnine, Retz Chanclot, Reutern, Reutern-Nolken, Ribeaupierre, de Ridouet de Sansay, Robitov, von Rönne, Rogvikov, Rokassowski, Romodanovski, Roniker, von der Ropp, von Rosen, von Rosenberg, Rosenkampff, Rostoptchine, Rostovstov, O`Rourke, Rozwadoski, Paczenko-Rozwadowski, Rüdiger, Roumiantzov, Roussiev, Rutherford. Rzewuski ***
S. ...
Saakadze, Saguinov, Sakleen, Saltikov, Saltza, Samoilov, Sanguszko, de Santi, Saphiha, von Sass, von Schilling, Schlippenbach, von Schoepping, Schoultz von Ascheraden, Schouwalov, von der Schulenburg, Af Schulten, Seddeler, von Seefeld, Serdobine, Sierakovski, Sievers, Silfverhjelm, Simoline, Skarbeck, Skavronski, De Smet, Solagov, Sollohoub, Soloviev, Sontzov-Zassekine, Soumarokov, Soumarokov-Elston, Soumatov, Souvorov, Speranski, Stchepine-Rostovski, Spengtporten, Stackelberg, Stadnicki, Stael von Holstein, Standertskjöld, Standertskjöld-Nordenstam, Starzenski, von Steiger, Steinheil et Steven-Steinheil, von Sempel, Stokassimov, Strogonov, von Stromberg, Strömfelt, Stcherbatov, Stchetinine, Stuart, Suchodolski, van Suchtelen, Sutherland, Sviatopolk-Mirski, Sviatopolk-Tchetwertinski ***
T. ...
Taktakov, von Tendefelt, Tarkhanov-Moouravov, Tarkovski, Tarnowski, Tatistchev, von Taube, Tavdschridze, Tchavtchavadze, Tchegodaiev, Tchelokaiev, Tcherkasski, Tcherkassov, Tcherkezov, Tchernitchev, Tchernitchev-Krouglikov, Tchetvertinski, Tchedjavadze, Tchinguis, Tcholokaiev, Tenischev, von Tiesenhausen, Tiofiakine, von Toll, Tolstoi,Tolstoi-Znamenski, von Tornow, Totleben, de Toulouse-Lautrec, Toumanov, Toussiev, von Traubenberg Rausch von Tr., de Traversay, von Troil, Troubetskoi, Tseretelli, Tsitsianov, Tskheidze, Tsouloukidze, Turkestanov, Tyszkiewicz ***
U. ...
von Uexküll, Uexküll von Gyllenband, von Ungern-Sternberg, Ourouski ***
V. ...
Vadbolski, Vakhvakhov, Valouiev, Vassiliev, Vassiliev-Chilovski, Vassiltchikov, Vatchenadze, Velho, Viazemski, Vietinghof von Riesch, von Vietinghof-Scheel, Villier, Visirov, Vladislavitch, Vodsitzki, Volkonski, Vorontsov, Vorontsov-Dachkov-Schouwalov ***
W....
Wallewski, Walleen, Warschawski - Paskevich, Weissmann von Weissenstein, von Wettberg, Wielhorski, Wielopolksi-Gonzaga-Myszkowski, von Willebrand, von Wineken, Wettgenstein, Wöhrmann, von Wolff, Wollowicz, von Wolkenstein, Woroniecki Koributh, Wrede, Wrevski, Wrontschenko, Wylie, Wyszinsky ***
ADELSRECHT und WAPPENRECHT in ALT - ÖSTERREICH
Zitiert:
" Durch den Brand des Justizpalastes am 15. Juli 1927 und den Bombentreffer am 10. September 1944 auf das Staatsarchiv des Innern (jetzt Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv) wurden zahlreiche wichtige Akten adelsrechtlichen Inhaltes durch Feuer und Wasser zerstört. Die Kenntnis der Rechtsnormen, wie sie im alten Österreich (bis zur Aufhebung des Adels am 3. April 1919) für das Adels- und Wappenwesen bestanden, ist aber für den wissenschaftlich arbeitenden Genealogen und Heraldiker wichtig, da nur dadurch zahlreiche kaiserlichen Entschließungen, Hofkanzleidekrete, Ministerialerlässe, Verordnungen, Kundmachungen usw., die, zerstreut, zum Teile überhaupt nicht mehr auffindbar, aber für die Adelsrechtsgeschichte, die doch ein Teil der gesamtösterreichischen Rechts- und Reichsgeschichte ist, von Bedeutung sind, hier veröffentlichen zu dürfen, um sie der Nachwelt zu erhalten.
Seit 4. März 1849 gab es keinen Adelsstand, keine Stände mehr, nur eine Adelsinstitution. Die alten Merkmale des Adels: Herrschaftsrecht und Grundbesitz konnte jeder Reichsbürger erlangen. Der Adelsstand, als sozial höher stehender Geburtsstand, verschwand.
Der erste bekannte kaiserliche Adelsbrief datierte vom 30.9.1360 für den Scholaster von St. Stephan in Mainz, Wycker Frosch, Hofkaplan. Der erste mit Brief verliehene Grafenstand war der am 30. Oktober 1437 für Kaspar von Schlik-Bassano ausgefertigte. Der letzte Adelsbrief in Österreich stammte vom 10. November 1918.
I. Adelsrecht
1. Adelstitel, Adelsgrade
Das „von“ war ursprünglich eine Herkunftsbezeichnung, später wurde es ein Namensbestandteil. Die Adelserhebung änderte z. B. den Namen „Bach“ in „von Bach“. „Edler“ war keine Adelsbezeichnung, sondern ein Prädikat, später auch Ehrenwort genannt, für das neben der Adelstaxe eine besondere Taxe zu entrichten war ( 10. Jänner 1837 ). Sonst verstand man unter „Prädikat“ einen ursprünglich von Grundbezeichnungen herrührenden, hinter das „von“ zu setzenden zweiten Namensbestandteil, den sich der Adelserwerber erbitten konnte. Die Verleihung von Ortsnamen, soferne nicht der Besitz einer Liegenschaft damit verbunden war, und die Verleihung von Prädikaten, die schon von anderen Familien geführt wurden, wurde verweigert (8. April 1862).
Der „rittermäßige“ Adel war nicht gleichbedeutend mit dem „Ritterstand“, weswegen der Besitzer des ersteren „Edler von X. des Heiligen Römischen Reichs bzw. der Gesamten Erblande Ritter“, des letzteren aber „Ritter von X“ hieß. Die Träger des Titels „Eques auratus Sancti Romani Imperii“ wurden als österreichische Ritter anerkannt (14. Mai 1817), die Titelführung „des Heiligen Römischen Reichs Ritter“ aber verboten (10. April 1816, 6. Oktober 1847). Einen Reichsadel gab es nur bis 1806; er war dem österreichischen Adel gleichzuhalten (11. Februar 1845). „Freisasse“ war kein Adelsgrad (1867).
Die Trennung des Adels in Uradel (vor 1350) und Briefadel ist als preußische Kanzleierfindung des 19. Jahrhunderts in Österreich niemals anerkannt worden. Hingegen wurden amtlich zum hohen Adel die Freiherren, Grafen und Fürsten, zum niederen Adel die übrigen Adelsgrade gerechnet (1873). Zum hohen Adel gehörten auch die ehemaligen Standesherren, d. h. unmittelbar souveränen reichsständigen Familien, die 1803 mediatisiert, d. h. mittelbar dem Kaiser unterstellt wurden. Die Fürstenwürde solcher Familien und der Titel „Durchlaucht“ war für alle Deszendenten erblich. Bei manchen Fürstenfamilien kam den Nachgeborenen der Titel „Prinz“ zu, bei anderen „Graf“ (Starhemberg, Thun und Hohenstein). Auffallenderweise durften in Bayern die Deszendenten neu kreierter Fürstenfamilien nicht den Titel Prinz führen, sondern waren „nur“ Fürsten (Wrede). Der Titel „Baron“ stand nur den ungarischen Baronen zu, da es dort keine „Freiherren“ gab.
In der österreichischen Adelshierarchie bedeutete der Herzogstitel keinen Adelsgrad, sondern nur einen Titel (1873). Der Titelträger behielt also seinen früheren Adelsgrad bei (Fürst von Auersperg, Herzog von Gottschee; Fürst zu Schwarzenberg, Herzog von Krumau). Der Regierende des souveränen Fürstentums Liechtenstein führt, da er als immediater Souverän zum Deutschen Bunde gehörte, das Prädikat (nicht Titel) „Durchlauchtigster Fürst“ (23. Jänner 1822). Die Chefs der sechs in Österreich sesshaften, vormals reichsständischen, seit 1803 mediatisierten gräflichen Familien führten den Titel „Erlaucht“ (21. September 1829). Der Adelstitel: Erbgraf, Landgraf, Markgraf waren in Österreich anerkannt.
2. Adelswerbung – Zeitpunkt und Führung
In Österreich bestand konstruktive Wirkung des kaiserlichen Gnadenaktes; das Datum der Entschließung, nicht das der Diplomausfertigung war maßgebend, wie z. B. in Ungarn. Die Diplomausfertigung verfolgte nur den Zweck der Richtigstellung des Namens, der Wappenbeschreibung, des Verleihungstextes usw. Der Geadelte konnte sich sogleich nach erflossener kaiserlicher Entschließung des Adels bedienen, das Wappen jedoch erst nach Unterfertigung des Diploms führen (8. September 1917).
Zwischen dem ursprünglichen Familiennamen und dem neu verliehenen Prädikat stand die Adelsbezeichnung „von“ (richtig „Popper von Artberg“, nicht „von Popper-Artberg“). Durch Bindestrich verbundene Teile der adeligen Namen gab es nur bei Adoption oder Adelsübertragung (z. B. Willmar-Doetsch-Du Rieux). Das Ehrenwort „Edler“ wurde hinter den ursprünglichen Familiennamen gesetzt (z. B. Riedl Edler von Riedenstein). Die übrigen Adelsgrade hatten stets vor dem Familiennamen und nicht vor dem Prädikat zu stehen (18.4.1862): „Ritter Friedländer von Malheim“, nicht „Friedländer Ritter von Malheim“; „Freiherr Mittag von Lenkheym“, nicht „Mittag Freiherr von Lenkheym“. Der Ehefrau eines Ritters stand wohl das Ehrenwort „Edle“ zu, doch war es nicht festgelegt, ob in diesem Falle das Ehrenwort vor den Familiennamen zu setzen war.
3. Adelserwerbung durch Geburt (Abstammung)
Die ehelichen Kinder erhielten den Adel des Vaters (§ 146 abGB). Wurde ein eheliches Kind vor der Adelsverleihung an seinen Vater geboren, nahm es in Österreich an dem Adel genau wie seine Mutter automatisch teil. Solche Kinder waren also den adelig geborenen gleichgestellt (1896).
Desgleichen erlangte ein uneheliches Kind, das durch die nachfolgende Verehelichung seiner Eltern in die Familie eingetreten war (legitimation per subsequens matrimonium), den Adel der Eltern (§ 161 abGB). Es konnte aber den in der inzwischen bestandenen Ehe gezeugten ehelichen Kindern das Recht der Erstgeburt nicht streitig machen.
4. Adelserwerbung unehelicher Kinder
Wenn die nicht miteinander verheirateten Eltern eines unehelichen Kindes nicht nur die Legitimation (Ehelichkeitserklärung), sondern auch die Adelszuerkennung an das Kind wünschten, so war hiezu die Bewilligung des Kaisers notwendig (§ 162 abGB). In besonders gelagerten Fällen konnte das legitimierte uneheliche Kind auch einen neuen Namen und Adel erhalten (z. B. Ernestine Gerzhofer, Tochter des Ernst Hoyos-Sprinzenstein, nach der Legitimation [1918]: Ernestine von Rottengrueb – Legitimatio per rescriptum aut consensum principis). Uneheliche, aber durch kaiserlichen Ausspruch später legitimierte Kinder (§ 162 abGB) erlangten den Namen und Adelsstand ihres natürlichen Vaters (1867); uneheliche Kinder den Mädchennamen ihrer Mutter, nicht deren Adel (§ 165 abGB).
5. Adelserwerbung durch Ehe
Die Gattin erwarb durch die Ehe den Namen des Ehegatten und genoß die Rechte seines (Adels)standes (§92 abGB). Pakte über Ehen, denen zufolge der Adel des Ehegatten sich nicht auf die Ehegattin und deren ehelichen Kinder erstrecken sollte, sogenannte morganatische Ehen, hatten in Österreich, analog den Einkindschaftsverträgen, keine rechtliche Wirkung (§ 1259 abGB). Eine Ausnahme bildete das Kaiserhaus (vgl. Grafen von Meran, Herzogin von Hohenberg).
6. Adelserwerbung durch Adoption oder direkte Übertragung.
Das Motiv für eine Adoption durch Adelige war in den meisten Fällen wohl das Bestreben, das Erlöschen des adeligen Namens des Adoptanten zu verhindern. Daher wurden sehr oft z. B. die Söhne des nicht adeligen Bruders des kinderlosen Adeligen (Neffen) adoptiert. Wenn aber der Adoptant eine Tochter hatte, also ein eheliches eigenes Kind, so konnte er eine Adoption nicht vornehmen (§ 179 abGB); in solchen Fällen erwirkte er die kaiserliche Bewilligung zur direkten Übertragung des Namens, Adels, Wappens und Prädikates auf seinen Bruder, Schwiegersohn, Stiefsohn, Neffen usw., ohne gleichzeitige Adoption, durch Transmission. Das Adoptionsrecht ist sehr alt. Vor der Einführung des „allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches“ (abGB) (1. Juni 1811) konnte auch der Schwiegersohn und Enkel des Adoptanten adoptiert werden. Oberst Johann Christoph von Saackhen adoptierte z. B. am 29. Dezember 1710 seine Großneffen, Franz, Ferdinand und Adrian Wailekhl, deren nachkommen sich später „Freiherren von Sacken“ nannten; der Ober-Wasser-Seher Leonhard Schloßgängl von Edlenbach in Wels adoptierte mit Adelsübergang 1781 seinen Schwiegersohn Anton Candon, der böhmische Oberamtmann Johann Edler von Klimpely 1795 seinen Schwiegersohn Johann Eyselt.
Bei der Adoption wurden die Vorschriften des abGB (§182) streng eingehalten. Da es dort heißt, dass es eine wesentliche rechtliche Wirkung der Adoption ist, dass das Adoptivkind den Namen des Wahlvaters oder den Mädchennamen (!) der Wahlmutter erhält, mußte bei Adoption z. B. des Adolf Märkel durch seinen Oheim Karl Ritter von Märkel (1894) jener sich fortan Adolf Ritter von Märkel-Märkel nennen; ebenso Karl von Stejskal-Stejskal (1895). Jedoch konnte der Kaiser dem Adoptivkinde die Weglassung des früheren Familiennamens gestatten (z. B. Geiringer-Winterstein 1895). Die Adoption brachte den Übergang des Adels vom Wahlvater auf das Wahlkind nicht mit sich (§ 182 abGB). Adelsübertragungen durch Adoption wurden vom Kaiser nur dann bewilligt, wenn sich der Wahlvater (oder das Wahlkind) solche Verdienste erworben hatten, die allein schon eine Neuverleihung des Adels gerechtfertigt hätten (1825).
Der Adoptant musste wenigstens 40 Jahre alt und 18 Jahre älter sein als das Adoptivkind (§180 abGB). In Ausnahmefällen konnte das Adoptivkind seinen alten Familiennamen weglassen und nur den Adoptivnamen führen (z. B. Arner-Gombos, 1866). Familien- und Adoptivnamen wurden durch einen Bindestrich verbunden.
7. Adelswerbung durch Adelsausdehnung und Adelsvereinigung
Manchmal wurde in die Nobilitierung einer Person ohne Übertragung und ohne Adoption eine andere Person, die weder ein blutmäßiges noch ein Wahlkind war, einbezogen, z. B. der hinterlassene Sohn des verstorbenen Bruders des Geadelten (Freiherr von Rojcsich-Brinski 1861, Schey von Koromla 1859, Regner von Bleyleben 1915). Es wurde also die Nobilitierung „ausgedehnt“.
Bei der Adelsvereinigung wurde z. B. dem adeligen Ehegatten gestattet, seinen adeligen Familiennamen mit dem adeligen Mädchennamen seiner Ehegattin zu vereinigen (z. B. Szögyeny-Marich 1854, Freiherr von Gablenz-Eskeles 1858, Graf Stawczyn-Lewicki 1869). Oder ein Adeliger durfte seinen Familiennamen mit demjenigen seines mütterlichen Onkels vereinigen (z. B. Nugent-Pallavicini 1901, Chlumeck-Bauer 1907).
Namensvereinigungen konnten auch – mit kaiserlicher Bewilligung – wieder gelöscht werden (Coudenhove-Kalergi 1908).
8. Adelserwerbung mit Namensänderung
Im 20. Jahrhundert waren die Adelserwerber oft bestrebt, zugleich ihren Namen zu ändern; deshalb wurde in solchen Fällen stets um die Verleihung eines Prädikates gebeten. Nach erfolgter Nobilitierung wurde dann angesucht, den alten Familiennamen weglassen und sich nur mehr nach dem Prädikate nennen zu dürfen. Die Bewilligung wurde fast immer erteilt. Nach Erlangung des Adels und Prädikates ließ z. B. der Ritter Pollak von Borkenau mit kaiserlicher Bewilligung den Namen Pollak weg und nannte sich nur mehr Ritter von Borkenau. So u. a. auch Blumenstock-Halban, Freiherren Broeckner-Brukenthal, Brzesina-Birkenhain, Eyssl-Eiselsberg, Eissner-Eisenstein, Fleck-Flankhause, Frölich-Fröhlichsthal, Hoffer-Ankerhofen, Joel-Joelson, Mandelblüh-Matzenau, Miessl-Zeilleissen, Pollak-Hoertingen, Pollak-Klarwill, Sonnenschein-Solvis, Steiner-Pfungen, Stephan-Kronenfels, Wenzel-Sternbach.
Auch Änderungen des alten Familiennamens wurden vom Kaiser bewilligt. So durfte sich Pius „Graf von Walderdorff“ Pius „Freiherr von Bongart“ nennen (1878).
Das den Adel bezeichnende „von“ und die Prädikate waren Bestandteile des Namens. Der bürgerliche Name war vom adeligen verschieden. Durch die Nobilitierung erfolgte eine Namensänderung (vlg. oben „Bach“ – „von Bach“). Nach dem Namensrecht, zu dem auch das Adelsrecht teilweise gehörte, genießt jeder Name einen besonderen Schutz, früher also auch der adelige Name. Wurde jemand in seinem subjektiven Privatrecht zur Führung seines adeligen Namens verletzt, konnte er mit Feststellungsklage klagen (§ 43 abGB).
9. Adelserwerbung durch Verleihung von Reichsständen
Durch Reichsstände verliehene Adelsgrade waren in Österreich ungültig (13. Dezember 1784). Die Mailänder (lombardischen) Conti wurden den wirklichen Grafen gleichgestellt (8. April 1862). Die Adelsverleihungen der Bischöfe von Brixen und Trient wurden in Österreich anerkannt (29. Dezember 1819).
10. Adelserwerbung durch Verleihung ausländischer Souveräne
Österreichische Untertanen waren nicht berechtigt, auf Grund des Besitzes ausländischer Orden den mit diesen etwa verbundenen Adel zu führen (1866). Die Prävalierung (Kraftverleihung, Angleichung) eines ausländischen Adels in Österreich gewährte dem Österreicher nicht das Recht der Umgestaltung des ausländischen Adels in einen österreichischen (12. Juni 1838). Der Adel blieb ein ausländischer, trotz Führung in Österreich. Dies galt auch bei der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an einen ausländischen Adeligen (1850).
Der Besitz eines italienischen Ritterordens berechtigte den Besitzer nicht zur Führung des Rittertitels. Die italienischen Titel Duca, Principe, Marchese, Conte palatino usw. durften nicht ins Deutsche übersetzt werden. Der venetianische Titel „Patrizio Veneto“ war in Österreich verboten (20. November 1829). Ungarische Adelige durften sich in Österreich der Adelspartikel „von“ bedienen (10. März 1825). Der päpstliche „Comes Romanus“ begründete in Österreich keinen Adelstitel (1875); er durfte nicht durch Übersetzung als „römischer Graf“ geführt werden. Den dalmatischen Conte hielt man etwa dem einfachen Adelsgrad mit dem Ehrenwort „Edler“ gleich. Der spanische Titel „Grand’ d’Espagne“ (Grande von Spanien) wurde als Ritterstand gewertet, konnte aber neben jedem Adelstitel (Herzog, Graf) geführt werden (1822).
Die Bewerbung österreichischer Staatsbürger um ausländische Adelsgrade war ohne besondere Bewilligung verboten (6. Juni 1834, 1866, 1878).
Österreichische Staatsbürger, die vor dem 13. März 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft und das Recht der Adelsführung im Deutschen Reich erworben haben, konnte als deutsche Staatsbürger im angeschlossenen Österreich ihren alten österreichischen Adel führen (18. Mai 1938).
In der Tschechoslowakei wurde die Führung von Adelsbezeichnungen am 10. Dezember 1918 gesetzlich verboten, es hat jedoch das Oberste Verwaltungsgericht im Juni 1929 entschieden, dass das Wörtchen „von“ bei hochadeligen Familien (z. B. Lobkowitz) kein Adelsprädikat, sondern ein Namensbestandteil sei.
11. Adelserhebung durch Palatinats-, Reichvikariats-, erzherzogliche und Universitäts-Verleihung
Die von Pfalzgrafen (comites palatini mit der großen Comitive) ausgegangenen Adelserhebungen bedurften, wie die ausländischen Verleihungen, der kaiserlichen Genehmigung. Adelserhebungen und Verleihungen adeliger Wappenbriefe durch Pfalzgrafen mit kleiner Comitive waren nichtig (1878). Der bis 1767 verliehene Reichsvikariatsadel war unbeschränkt gültig (1863), die nachherigen (z. B. auch die Conti di nonanta) mussten in Österreich erst bestätigt werden (7. Dezember 1792). Die Erzherzoge hatten als Landesfürsten seit 1453 das Recht der Nobilitierung. In wenigen Fällen wurde der von einer österreichischen Universität verliehene Adel bestätigt (z. B. von Jekl, verliehen von der Universität Wien 1695, bestätigt 1838).
12. Adelserwerbung durch Verleihung des persönlichen Adels
In Österreich war der auf Grund des ausschließenden Souveränitätsrechtes der Kaiser verliehene Adel erblich. Nur die Fürstentitel der Bischöfe von Brixen, Görz, Gurk, Krakau, Laibach, Lavant, Prag, Salzburg, Seckau, Trient und Wien, sowie der Fürstentitel des jeweiligen Großpriors für Böhmen und Österreich des souveränen Malteserritter-Ordens waren als Amtstitel, da es sich um Zölibatstellungen handelte, ein persönlicher Adelstitel. In Bayern wurde durch ein königliches Dekret vom 23. Dezember 1812 der persönliche Adel oder Ritteradel mit Transmissionsbefugnis geschaffen. Die Verleihung des Max Josef-Ordens und anderer brachte die Verleihung des persönlichen, nicht vererblichen Adelsstandes mit sich. Dieser persönliche bayerische Adel wurde als solcher in Österreich anerkannt.
13. Adelserwerbung durch Militärdienst
Offiziere der Armee, seit 22. September 1745 „kaiserlich-königliche“, seit 17. Oktober 1889 „kaiserlich und königliche“ Offiziere, die durch 30 Jahre ununterbrochenen in der Linie mit dem Degen dienten und an einer Kriegshandlung teilnahmen, oder solche, die durch 40 Jahre „effektiv“ dem „Soldatenstande“ angehörten, konnten um die Erhebung in den „systemmäßigen“ Adelsstand ansuchen (1757, 1811, 8. April 1862). Ortsnamen wurden als Prädikate verweigert (vgl. oben), ausgenommen waren jedoch Ortschaften, an die sich eine hervorragende Waffentat des Adelserwerbers knüpfte.
14. Adelserwerbung durch Ordensverleihung
Der Besitz einiger hoher Orden gab dem Dekorierten das Recht, um die Verleihung eines Adelsgrades anzusuchen. So das Statut des Militärischen-Maria Theresien-Ordens, demzufolge (gemäß § 37 in der Fassung vom 21. Oktober 1878) jede Dekorierte automatisch Ritter wurde und weiter um die Erhebung in den Freiherrnstand ansuchen konnte. Seit 8. März 1895 war mit der Verleihung der einfache Adel, aber nicht mehr der Ritterstand verbunden, um eine Gleichstellung mit Ungarn herbeizuführen, wo es den letzteren Adelsgrad nicht gab. Nach dem 17. Kapitel des Statutes für den St. Stephans-Orden konnte jeder Besitzer um den Freiherrnstand und, wenn er schon Freiherr war, um den Grafenstand ansuchen. Nach § 23 der Statuten des Leopold-Ordens erlangten die Inhaber von Ritterkreuzen auf ihr Ansuchen den Ritterstand, die Kommandeure den Freiherrnstand. Beim Orden der Eisernen Krone wurde gemäß § 21 der Statuten die Inhaber der 1. und 2. Klasse auf ihr Ansuchen in den Freiherrnstand, der 3. Klasse in den Ritterstand erhoben. Alle diese Rechte auf regelmäßig taxfreie Standeserhöhungen wurden jedoch, mit Ausnahme für die Ritter des Maria Theresien-Ordens, durch die kaiserliche Entschließung vom 18. Juli 1884 aufgehoben. Adelsrechtlich ist die Verquickung von Ordensritterwürde und Ritterstand interessant, da letzterer eben der Ausdruck der Ritterwürde war. Ausnahmsweise wurde die Nobilitierung durch Ordensverleihung auch bei Ausländern angewendet (z. B. Daninos, Ephrussi, Mallmann, Menasce).
15. Adelserwerbung durch Grundbesitz
Der Erwerb einer früher mit Adelsfreiheit ausgestatteten Liegenschaft: Schloss, Burg, Edelsitz, Herrschaft usw. begründete in Österreich für sich noch kein Recht auf Adelsführung. Zwar entstand der Adel historisch aus solchen Besitzverhältnissen als Herkunftsbezeichnung (Graf von Arco, Heufler von und zu Rasen) und entwickelte sich zum sogenannten Uradel, aber mit Aufkommen des Briefadels verschwand der Grundbesitzadel als solcher. Die Nobilitierung „cum privilegio denominandi a possessionibus“, d. h. mit dem Rechte, sich “nach seinen Gütern nennen und schreiben zu drüfen”, wurde fallen gelassen. Die Grundbesitzrechte kamen nur mehr in den Prädikaten, von denen manche Adeligen, besonders in Tirol, mehrere führten, zum Ausdruck.
Die Edelmannsfreiheit, die sich auf den Besitz eines adeligen Grundeigentums stützte und mit kleinen Privilegien (niederes Jagdrecht usw.) verbunden war, bestand in Österreich nicht, hingegen in dem benachbarten Bayern, wurde aber auch dort am 20. April 1808 aufgehoben.
16. Adelserwerbung durch Ersitzung
Der Adel konnte, wie der Name, ererbt (erblicher Adel, § 146 abGB), in Österreich aber nicht ersessen werden. Durch jahrzehnte- oder gar jahrhundertelangen Gebrauch des Adels ohne Berechtigung hiezu konnte der Adel nicht erworben werden, d. h. ersessen werden; er war ungültig. Es gab jedoch Fälle, in denen der Kaiser wegen Führung des Adelstitels seit „unfürdenklichen“ Zeiten, trotz Fehlens eines Diploms oder einer späteren Adelsbestätigung, den alten Adel einer Familie bestätigte oder gnadenweise neu verlieh (z. B. Huze 1915).
Da das Adels- als Namensrecht ein höchst persönliches Recht war, konnte es nicht Gegenstand der Ersitzung sein, doch konnte demjenigen, der den vermeintlichen Adel in gutem Glauben führte, die schuldlose Unwissenheit zustatten kommen, d. h. er konnte nicht verfolgt werden (§ 1458 abGB). Man begründete die Unzulässigkeit einer Adelsersitzung damit, dass das Adelsrecht ein Recht sei, das nie „erworben“ (im engeren Sinne, z. B. gekauft, geschenkt, getauscht), nur „verliehen“ werden konnte, während nur „erwerbbare Rechte“ zu ersitzen waren (§ 1455 abGB., 2. November 1827).
Der Nachweis, dass ihr Adel schon in das 12. oder 13. Jahrhundert zurückreiche, gab den Adeligen kein Recht, um die Verleihung des Freiherrentitels anzusuchen (1871), wie es besonders Mitglieder des reichsdeutschen „Uradels“ oft taten.
17. Adelserwerbung durch Wiedereinsetzung
Durch den bloßen Nichtgebrauch eines berechtigten Adels durch Jahrhunderte ging das Adelsrecht nicht verloren (§ 351 abGB). Ein „Erlöschen“ des Adels gab es in Österreich nicht, nur ein Erlöschen des Mannesstammes einer adeligen Familie. Auf Ansuchen bewilligte der Kaiser stets die Wiedereinsetzung in die alten Adelsrechte, z. B. im Ritterstand am 12. Dezember 1849 fast dem gesamten galizischen Adel (9. Mai 1835, 4. Dezember 1835).
18. Adelsstand – Prämisse für Hofwürden
Truchseß konnte in Österreich nur werden, wer mindestens kaiserlicher Rat oder Ministerialsekretär, adelig (nicht unbedingt adelig geboren) und hervorrangend verdienstvoll auf dem Gebiete der Kunst, Wissenschaft oder Industrie war (3. März 1869). Statt des sogenannten Kämmererschlüssels trugen die Truchsessen als Zeichen ihrer Würde ein mit einer Gabel gekreuztes Messer in Gold rückwärts neben dem rechten Knopfe der Taillennaht des Truchsessen-Frackes (16. April 1770).
Die Kämmererwürde, die bekanntlich 16 adelige geborene Vorfahren in der fünften Generation voraussetzte, konnten auch Ausländer erlangen, jedoch ohne Anspruch auf die österreichische Staatsbürgerschaft (12. Juni 1838). „Geschenkte Ahnen“ waren solche, die bürgerlicher Herkunft waren, jedoch zum Zwecke des Nachweises der adeligen Abkunft als adelig fingiert wurden (31. Mai 1766).
19. Adelsverlust durch Nichtgebrauch, Verzicht, Verurteilung, Taxenverweigerung
Wenn sich eine adelige Familie z. B. aus wirtschaftlichen Gründen durch mehrere Generationen ihres Adels nicht bediente, ging der Adel nicht verloren, denn der Verlust (durch Verjährung) des Adelsrechtes durch Nichtgebrauch während der Zeit von 30 bis 40 Jahren trat hier nicht ein (§ 1485 abGB). Der Urenkel konnte z. B. um Anerkennung des inzwischen nicht geführten Adels ansuchen, die in der Regel bewilligt wurde. Da der Adelsstand ein erbliches, unverzichtbares Namensrecht war, konnte ein Adeliger nur mit ausdrücklicher Bewilligung des Kaisers den Adel ablegen. Daher war auch die offizielle Nichtführung des Adels (z. B. auf Polizeimeldezetteln) durch einen Adeligen als Falschmeldung, d. h. Angabe eines falschen Standes und Namens, strafbar (§ 320e StG). Auch Prädikate konnten nur mit Bewilligung des Kaisers abgelegt werden (z. B. Wolf von Wachtentreu 1893; Bolfras von Ahnenburg 1904, Waldek von Waldried 1908).
Die Verurteilung eines Adeligen zu schwerer Kerkerstrafe erforderte, dass Kraft des Gesetzes (§ 327 a. StG) dem Strafurteile der Adelsverlust beigefügt wurde. Doch traf dieser Adelsverlust weder die Ehegattin, noch die vor dem Urteile gezeugten Kinder. Mit dem Adelsverluste erlosch auch die Anwartschaft auf Familienfideikommisse (§618 abGB). Die Fälschung von Adelsdiplomen, Zertifikaten, Matriken wurde als Verbrechen des Betruges geahndet (§ 199 StG). Adelsdiplome waren öffentliche Urkunden (3. März 1829).
Die Adelsverleihung erlosch, wenn nicht innerhalb eines Jahres nach Zustellung des Adelsdiploms die vorgeschriebenen Adelstaxen erlegt wurden. Diese waren, namentlich beim hohen Adel, relativ hoch, weshalb z. B. Conte Lucchesi auf die Verleihung des österreichischen Grafstandes 1848, Ludwig Freiherr von Türkheim-Geißlern auf die Namenvereinigung 1843 verzichtete. Die Adelstaxen wurden in Taxpatente geregelt.
Die befugte oder unbefugte Auswanderung brachte seit 15. November 1867 den Verlust des Adels nicht mehr mit sich. Die unbefugte Führung eines Adelstitels überhaupt, oder eines höheren, bildete eine Adelsanmaßung, die aber nicht von den Strafgerichten, sondern von der Statthalterei mit Geldstrafen zu ahnden war (2. November 1827). Eine Adelsanmaßung lag auch vor, wenn ein Adeliger, der wegen eines Verbrechens zu einer schweren Kerkerstrafe verurteilt und des Adels verlustig erklärt wurde, den Adel weiter führte. Das Erlöschen des Mannesstammes einer Adelsfamilie war von der Verlassenschaftsbehörde im Dienstweg der Vereinigten Hofkanzlei mitzuteilen ( vom 21. Juni 1832).
Text aus :
„Altösterreichische Adels- und Wappenrecht“ Journal für Genealogie und Heraldik, S. 49 - 58, 1. (XV) Bd., 4. Heft, Wien 1947. Rudolf von Granichstaedten-Czerva.
Das DEUTSCHE ADELSRECHT
Wie in den meisten europäischen Staaten, so folgt auch das historische deutsche Adelsrecht den Salischen Rechtsprinzipien: Adel und Name werden nur im Mannesstamm bei ehelicher Abstammung vererbt. Nichtadelig geborene Damen können den Adel durch Heirat mit einem adeligen Herrn erwerben, ihn aber nicht ggf. einem zweiten Ehemann oder Kindern aus der Verbindung mit einem Nichtadeligen weitergeben; nichtadelige Herren erwerben den Adel durch Heirat mit einer Adeligen Dame nicht. Eine Adoption “nobilitiert” nicht. Durch Willenserklärung kann auf die Zugehörigkeit zum Adel - unwiderruflich - verzichtet werden; der Erwerb der Staatsangehörigkeit in einem Staat, in welchem Namensbestandteile, die auf Zugehörigkeit zum Adel hinweisen, nicht geführt werden (z.B. der USA), bewirkt keinen Verlust des Adels.
Das deutsche NAMENSRECHT
Für den Geltungsbereich des modernen deutschen Namensrechts folgt daraus, daß die Zugehörigkeit zum historischen Adel nicht mehr - wie seit der Zurechnung der Adelstitel zum Namen als dessen Bestandteil in der Weimarer Verfassung (Art. 109) - am Namen erkennbar ist. Vor Einführung des neuen Namensrechts galt dies nur für Familien, die, ohne dem Adel anzugehören, ein “von” vor dem Namen führten oder Personen, die einen adeligen Namen durch Scheinehen oder -adoptionen bzw. durch Kauf erworben hatten (“Hochstapler”, bzw. “Namensschwindler”); jetzt gilt dies auch für Herren nichtadeliger Herkunft, die den adeligen Namen ihrer Ehefrau - nach bürgerlichem Recht ganz legal - übernehmen, für Damen, die einen durch Heirat erworbenen adeligen Namen auch nach einer weiteren Eheschließung führen und für Kinder, die den adeligen Geburts- oder Ehenamen ihrer Mutter tragen ohne von einem adeligen Vater ehelich abzustammen.
ITALIEN und SÜDTIROL
In Italien (Südtirol) sind Adelstitel Bestandteil des Namens, wenn sie vor dem Marsch der Faschisten auf Rom (22. Okt. 1922) anerkannt waren. In der Schweiz ist die Situation ähnlich wie in Deutschland bzw. verändert sich in Richtung der deutschen zivilrechtlichen Bestimmungen. Für Österrreich entfällt das Namensproblem wegen der Abschaffung des Adels mit dem Ende der Monarchie und des Fortfalls aller Hinweise im Namen auf Zugehörigkeit zum historischen Adel seither.
Zitiert : Wappenrecht..de
Kunst-Gemälde/Zeichnungen/Lithog. Ankauf Beratung > www.artinvestment.eu.tt < in internat. Kunst-Auktionen, Auctions of Art ARTconsulting to buy ORIGINAL ART
Piano-Link *** Clara Wieck-Schumann, die Kinder, das Werkverzeichnis Robert Schumanns ***
* Historische WAPPEN Suche Familien-Namen Register A - Z, historical family coat of arms research names register A - Z, FamilienWappen Name Register A - Z, * Heraldik * Familienforschung, l`ecusson de la famille russie balticum registre nome de famille A - Z, * Family coat of arms russia surnames register A - Z *
Impressum : Ursula von Klemtzen - K. A 1015 Wien, Postamt, Krugerg. 13, Fach Nr. 8 Webdesign, Text und technische Ausfuehrung D 10717 Berlin, B.... Nr. xxx